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Aerobic im Wellness-Lexikon

Auf der Suche nach dem passenden Fitnessprogramm? Aerobic ist eine Art des Fitnesstraining , welche seit den 80er Jahren vor allem bei Frauen immer populärer wird. Hauptsächlich handelt es sich dabei um ein Konditionstraining. Ein Trainer gibt dabei der Gruppe die Übungen an und motiviert sie zur Nachahmung. Die Übungen sind dabei gemischt aus freien Übungen und klassischer Gymnastik und werden von moderner Musik begleitet.

Erstmals wurde aerobes Training in den 60er Jahren von Kenneth H. Cooper entwickelt und zur Stärkung von Herz und Lungen verwendet. Auf diesem Weg wurde in den USA ein riesiger Boom ausgelöst, so dass in Gymnastikprogrammen auch Ausdauertrainingsanteile eingebaut wurden. Der absolute Durchbruch konnte mit Jane Fonda 1982 gefeiert werden, als diese Aerobic als ihre „Philosophie“ vermarktete. Zu einem Einbruch des Booms kam es 1988, da immer mehr eine Diskussion über Schaden und Nutzen in den Vordergrund trat.

Erst in den 90er Jahren, als neue Formen von Aerobic entwickelt wurden, gewann der Sport langsam wieder an Zuwachs. Dabei wurde jetzt mehr Wert auf medizinischen und sportwissenschaftlichen Einfluss gelegt. So wurde Body-Balance entwickelt. Es stellt eine Mischung aus Kraft-Ausdauer und Dehnübungen dar.

Der klassische Stunden-Ablauf beim Aerobic beginnt mit der Warm-up Phase, welche das aufwärmen und vordehnen beinhaltet. Daraufhin folgt das Herz-Kreislauf-Training, die so genannte Cardio-Phase. Cooldown stellt die Abkühlphase im folgenden Verlauf dar, worauf die Workout-Phase folgt, welche Kraftausdauerübungen beinhaltet. Beendet wird die Stunde immer mit einer zweiten Cooldown-Phase zum Nachdehnen und Entspannen.

Beim Aerobic kann man auch grundsätzlich zwei Belastungsarten unterscheiden. Einmal die Low-Impact Variante, diese stellt eine geringere Belastung für die Teilnehmenden dar und spricht so vor allen Dingen Übergewichte und Menschen mit Rückenproblemen an. Die High-Impact Variante ist das Gegenteil und stellt somit eine hohe Belastung für die Teilnehmenden dar. Meist kommen beide Schrittformen jedoch gekoppelt in der so genannten Mixed-Impact Variante vor. Aerobic stellt so vor allem eine beliebte Fitnessvariante für das Fitnessstudio dar, wird aber ebenfalls als Wettkampfsport betrieben und ist an dieser Stelle sehr erfolgreich.

Es gibt mittlerweile viele verschiedene Arten des Aerobic und jede ist in ihrer Weise ganz Unterschiedlich. Doch wie findet man heraus welche für einen die Richtige ist?

Afro-Aerobic ist an den afrikanischen Stammestänzen angelehnt und wird mit traditioneller Trommelmusik unterlegt.

Aqua Aerobic wird im Wasser praktiziert. Man nutzt zusätzliche Auftriebshilfen wie z.B. Hanteln die zusätzlich Kraft erfordern. Durch das Wasser werden die Gelenke geschont aber man muss mehr Kraft aufwenden um den Wasserwiderstand zu überwinden. Für Übergewichtige ist dies eine besonders gut geeignete Art sich zu bewegen.

Funk Aerobic ist eine Mischung aus dem normalen Aerobic und verschiedenen Tänzen wie Jazz und Hip Hop und daher gerade bei der jungen Generation beliebt.

Pump ist ein spezielles Fitnessprogramm indem gezielt Muskeln aufgebaut werden. Hilfsmittel wie Gewichte und Hanteln werden oft benutzt.

Beim Slide-Aerobic werden hauptsächlich Bein- Gesäß- und die Hüftmuskulatur trainiert. Man gleitet dabei auf ca. zwei Meter langen, speziellen Gummimatten hin und her und kann sich durch Stopper, die sich am Emde der Matten befinden, wieder abdrücken.

Step-Aerobic trainiert hauptsächlichen Bein- und Po-Muskulatur. Auf einem Stepper wird das Prinzip des Treppensteigens angewandt und durch Dehnungen und Tanzeinlagen variiert.

Therarobic kräftigt die Muskulatur und fördert die Durchblutung. Es wird mit einem speziellen Gummiband gearbeitet der mit Gegendruck den Kraftaufwand deutlich erhöht. Dieses Gummiband wird als Theraband bezeichnet und ist sehr flexibel.


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