Bohnen im Wellness-Lexikon

Als Heimat der Bohnen gelten die tropischen Wälder Mittel- und Südamerikas. Mittlerweile gedeiht die recht anspruchslose Bohne aber auch überall in Europa. Verzehrt werden bei uns vor allem Stangen– und Buschbohnen. Bekannt sind jedoch bereits hunderte von Sorten. Von Mai bis September erhält man vor allem Freilandbohnen, danach sind es Gewächshauswaren oder Importe. Die Geschmacksvarianten sind genauso vielfältig wie die Sortenvielfalt. So reicht die Palette von zarten Prinzessbohnen über milde Wachsbohnen und dickfleischige Brechbohnen bis hin zu süßlichen Speckbahnen und mehligen Trockenbohnen. Frische und reife Exemplare sind fest und knackig.

Als Reifetest die Hülse umbiegen, wenn sie glatt durchbricht und saftig grüne Bruchstellen entstehen, kann man zugreifen. Wichtig ist, dass Bohnen nur kurz frisch bleiben und ohne Kühlung nur wenige Stunden haltbar sind. Im Kühlschrank kann man sie trocken und locker etwa zwei Tage aufbewahren. Für die Zubereitung Bohnen waschen und Spitzen und Stängelansätze abschneiden. Dann nach Lust und Laune zerkleinern und in Salzwasser bissfest kochen. Das Wasser abgießen und die Bohnen mit kaltem Wasser abspülen. Auf diesem Weg behalten sie ihre schöne grüne Farbe. Angewelkte Bohnen am besten eine viertel Stunde in kaltes Wasser legen. Das macht sie wieder etwas frischer. Bohnen sollten jedoch nie roh verzehrt werden, denn sie enthalten gesundheitsschädliche Eiweißstoffe. Die wichtigsten Inhaltsstoffe stellen die Vitamine A, B, C und E, sowie die Mineralien Kalium, Calcium und Magnesium dar. Der Kaloriengehalt liegt bei 31 kcal je 100g. Die blähende Wirkung der Bohnen basiert auf einem enthaltenen unverdaulichen Zucker , welcher zum einen als Energiereserve, zum anderen als Auslöser für die Keimung fungiert.
Weitere Gemüsesorten finden Sie in unserer Ernährungsübersicht.


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