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Hot-Stone-Massage im Wellness-Lexikon

Hot-Stone-Massage auch Warmsteinmassage genannt, hat ihren Ursprung im gesamten asiatisch- pazifisch-amerikanischen Raum. Sie wird in Deutschland jedoch meist nur unter dem Blickwinkel der indianischen Herkunft beworben. Es ist eine Massageform, welche aufgeheizte, meist basaltische Steine verwendet. Die Steine werden dabei auf eine Temperatur von 60 Grad erhitzt und daraufhin mit Massage-Öl versehen. Durch auflegen auf den Körper soll eine Entspannung der Muskeln, durch die von den Steinen angenommene Wärme, erfolgen. Die Hot-Stone-Massage wird vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapperates und zur Heilung von Muskelbeschwerden angewendet. Zuerst wird der Körper mit wohl duftenden und angenehm temperierten Öl eingerieben und mit einem Pinsel die Energielinien aus warmen Kräuteröl entlang der Wirbelsäule bis hinunter zu den Füßen gezeichnet. Daraufhin werden entlang dieser Linie abgerundete glatte Basalsteine mit einer maximalen Temperatur von 60 Grad auf bestimmte Energiepunkte des Körpers gelegt. Schon zu diesem Zeitpunkt kommt es zu einer so genannten Thermotherapie, da die Steine kontinuierlich Wärme an den kompletten Körper abgeben. Anschließend wird der Körper mit den maximal 40 heißen und eingeölten Steinen massiert und abschließend Stein für Stein kreisend abgenommen. Durch die Wärme wird ebenfalls die Durchblutung stimuliert und somit die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff gefördert. Als Gesamtergebnis ist ein seelisches und physisches Gleichgewicht, allgemeines Wohlbefinden aber auch eine Aktivierung der körpereigenen Energiequellen zu sehen.

In deutschen Massage-Studios oder Wellness-Oasen wird häufig als Ursprung für die Hot-Stone-Massage ein indianischer Brauch angegeben. In anderen Ländern der Erde wird erwähnt, dass es diese Art der Massage schon in der Urzeit gegeben hat, und sie dann eher über den asiatischen Raum über Amerika zu uns gelangt ist. Letztlich kann man den meisten Erklärungen Glauben schenken, denn die Massage mit den heißen Steinen ist tatsächlich überall auf der Erde zu Hause. Schon die alten Polynesier verwendeten die Steine in ihrer Heilkunde. Bis heute hat die Kraft der Steine, die unter anderem auch dem hawaiianischen Lava-Gestein entstammen, schon vielen Menschen geholfen. Gerade in den letzten Jahren setzt sich die Hot-Stone-Massage auch in Deutschland immer mehr durch. Die Steine – mittlerweile wird hier meist Basalt verwendet – werden im Wasser auf ungefähr 60° erwärmt. Im Anschluss werden einige der Steine auf einer Liege verteilt, worauf sich der Gast dann legt. Man bezeichnet die sich auf der Liege befindenden Steine als Layout-Steine. Die restlichen Steine werden zuerst auf dem Körper verteilt. Der Masseur beginnt nun abwechselnd, mit den Steinen verschiedene Stellen am Körper des Gastes zu massieren. Mit Hilfe der Steine können Friktionen ausgeführt werden. Allerdings kann man mit den Steinen auch auf die Muskeln klopfen. Hierzu verwendet man einen Stein und nimmt einen zweiten, um auf den ersten zu klopfen. Der Körper hat so das Gefühl der Vibration. Auch bei dieser Massage werden nicht nur die Muskeln entspannt, zusätzlich wirkt sich die Massage durch den gezielt eingesetzten Wechsel von Kälte und Wärme auf das vegetative Nervensystem aus.


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