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Verspannungen im Wellness-Lexikon

Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger leiden unter heftigen Verspannungen, die sich speziell im Bereich der Halswirbelsäule bemerkbar machen. Werden diese Verspannungen nicht gelöst, können sie sich leicht manifestieren und zu weiteren Verspannungen führen. Irgendwann nimmt der Mensch, meistens sogar unbewusst, eine Art Schonhaltung ein und dadurch werden weitere Teile des Körpers betroffen. Den größten Fehler, den die meisten Menschen dann leider begehen, ist das Einnehmen von Schmerzmitteln. Diese bekämpfen nämlich nur für eine gewisse Zeit den Schmerz, den der Patient spürt, nach einer Weile jedoch helfen diese Schmerzmittel auch nichts mehr, denn erstens gewöhnt sich der Körper an das Medikament und zweitens wird ja dadurch nicht die Ursache für die Schmerzen beseitigt. Ausgebildete Masseure erkennen in der Regel durch abtasten recht schnell, an welcher Stelle die Ursache für den Schmerz sitzt, und auch welche Regionen außerdem noch betroffen sind. In der Regel wird ein ätherisches Öl zu Hilfe genommen, damit die Massage nicht schmerzt, denn der Masseur wird selbstverständlich, wenn er die Punkte gefunden hat, damit beginnen, die Muskeln und Sehnen durch eine Massage zu lockern. Massage bedeutet nichts anderes als ein Kneten von Haut, Muskulatur und Bindegewebe, um die Verspannung zu lösen. Wer wirklich starke Verspannungsprobleme hat, wird durch eine einmalige Massage zwar bereits Linderung verspüren, jedoch wird eine einzige Massage nicht ausreichen, um die Verspannungen dauerhaft zu beseitigen. In der Regel sind mehrere Massagen notwendig. Sehr förderlich sind Fangopackungen, die vor der Massage angewandt werden, denn durch die dadurch entstehende Wärme lockert sich bereits die Muskulatur in starkem Maße.

Wer häufig in der gleichen Haltung arbeitet, dabei dann auch noch eine falsche Körperhaltung hat, der wird früher oder später unter Verspannungen leiden. Dieses Leiden tritt sehr häufig bei Arbeiten im Sitzen auf, gerade bei Menschen, die viel am Computer arbeiten, fangen irgendwann die Schultern an, zu schmerzen. Es kann aber auch vorkommen, dass solche Schmerzen psychosomatischer Natur sind, also durch seelische Probleme hervorgerufen werden. Linderung kann hier zum Beispiel eine heiße Dusche bewirken. Danach fühlt man sich in der Regel auch wieder frisch und erholt. Wer ein wenig mehr Zeit investieren kann, dem sei der Besuch eines türkischen Bades empfohlen. Ähnlich, wie der Saunabesuch wirkt dieser Besuch nicht Verspannungen entgegen, sondern fördert auch die Durchblutung. Generell sollte jemand, der die meiste des Tages mit einer sitzenden Tätigkeit verbringt, einen so genannten „Ausgleichssport“ ausüben. Man könnte zum Beispiel ein wenig Joggen, allerdings wirkt das regelmäßige Schwimmen ebenfalls Rückenproblemen entgegen. Vielleicht gönnt man sich ab und an auch mal eine fachmännische Massage oder besucht einen Yoga-Kurs. Diese Kurse werden oft schon als Prävention von den Krankenkassen bezahlt. Neben Yoga gibt es noch eine Reihe von anderen Entspannungstechniken, wie zum Beispiel das Autogene Training, bei dem man anhand von Atemtechniken lernt, den Schmerz zu lindern. Zusammenfassend kann man in erster Linie sagen, dass es eine Reihe von Möglichkeiten gibt, auf natürlichem Wege Verspannungen zu lösen, oder ihnen sogar wirksam vorzubeugen. Dies ist auf jeden Fall ein klarer Vorteil gegenüber einer medikamentösen Behandlung, die man, wenn möglich, nur im Notfall anwenden sollte.


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