Wasserbett im Wellness-Lexikon

Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist das A und O, daher sucht wohl jeder nach der für ihn besten Schlafmöglichkeit. Kommt es aber zum Thema „Wasserbetten“, so findet man schnell zwei unterschiedliche Meinungen. Die einen sind der Ansicht, in einem Wasserbett aufgrund der „Schaukelei“ nicht schlafen zu können. Die anderen hingegen meinen, es gibt nicht besseres und keinen gesünderen Schlaf als den in einem Wasserbett. Es gibt noch eine dritte Meinungsgruppe: Diese würde sich gerne ein Wasserbett anschaffen, schreckt jedoch vor den möglichen Risiken zurück, die im Falle eines Schadens der Wassermatratze entstehen können.

Blicken wir kurz in die Geschichte des Wasserbettes: Schon seit einigen Tausend Jahren schlafen verschiedene Naturvölker auf Wasserbetten, zugegeben, die heute erhältlichen Betten haben nicht mehr viel mit denen von damals gemeinsam, aber schon die alteingesessenen Völker Afrikas und Südamerikas haben durchaus ihre Vorteile dieser Schlafstätte erkannt. Eine der ersten Annäherungen an die heutigen Wasserbetten erfolgt vor etwas mehr als 100 Jahren, genauer gesagt zum Ende des 19.Jahrhunderts. Neben den bis heute bekannten orthopädischen Gründen verwendete man Wasserbetten auch, um Verbrennungsopfern aufgrund der kühlenden Wirkung ein wenig den Schmerz nehmen zu können. Erst in der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts entdeckten mehr und mehr Privatleute den Komfort des Wasserbettes. Bis heute wurden die Betten innovativ erweitert, die Stabilität ausgebaut, so dass bei richtiger Handhabung keine Risiken durch eventuelle Schäden zu erwarten sind. Wer einmal in einem Wasserbett geschlafen hat, wird den Komfort und das übermäßig angenehme Schlafgefühl nicht mehr missen wollen. Stehen Sie auch oft mit Rückenschmerzen , bedingt durch falsches Liegen in der Nacht, auf? Das Wasserbett hat selbst gegenüber teuren Kaltschaummatratzen noch einen Vorteil: Es passt sich exakt der Körperform an. So können keine schmerzhaften Druckpunkte entstehen. Wenn Sie auch zu den Menschen gehören, die oft frieren, dann werden Sie begeistert sein. Denn durch die integrierte Heizung werden Sie innerhalb kürzester Zeit ein wohliges und warmes Gefühl bekommen - ganz anders, als in üblichen Betten, die erst mit Ihrer Hilfe eine kuschelige Temperatur erreichen. Nun könnten Skeptiker vielleicht meinen, dass es beim Schwitzen im Schlaf zu unangenehmen Nebenerscheinungen kommt. Doch dem ist nicht so, denn auch hier werden sehr schnell die Vorzüge der integrierten Heizung erkannt, denn aufgrund der Heizung verdunstet die Feuchtigkeit schnell und das Bett bzw. die Auflagen bleiben angenehm trocken.

Besonders Allergiker könnten sich von den Vorzügen eines Wasserbettes schnell überzeugen lassen, denn durch die glatte Oberfläche und den vollkommen stofffreien Kern können sich keine Hausmilben in den Matratzen einnisten. Die Oberflächen der Wasserbetten lassen sich durch einfaches Abwischen mit einem feuchten Lappen denkbar einfach pflegen und reinigen. Wasserbetten gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten. Beim Softside-Wasserbett ist die Matratze in einen Rahmen aus Schaumstoff eingelassen, der angenehm weich und flexibel ist. Softside-Wasserbetten sind extrem stabil und können frei aufgestellt werden. Sie sind die gängigste Variante. Bei Hardside-Wasserbetten wird die Matratze von einem harten Rahmen umgeben. Zwar benötigt ein Hardside-Rahmen natürlich große Stabilität, um die schwere Matratze zu halten, doch dürfte es für jeden, der einigermaßen handwerkliches Geschick an den Tag legt, keine Schwierigkeit sein, einen solchen Rahmen in Eigenarbeit zu gestalten. Beim Bau ist es allerdings wichtig, den Rahmen auf eine Bodenplatte zu befestigen, um eine größere Stabilität zu erreichen. Nun werden Sie vielleicht Fragen, welche Risiken denn solch ein Wasserbett birgt. Hier kann ganz klar gesagt werden, dass es in keinem Fall gesundheitliche Nachteile gibt. Auch materielle Schäden können ausgeschlossen werden, wenn man sich beim Kauf von einem Fachmann beraten lässt, der dann praktischer Weise auch im heimischen Schlafzimmer den Aufbau des Bettes vornimmt. Wenn man das neue Möbelstück entsprechend der Anleitung und dem Ratschlag des Fachmannes behandelt, sollte es keine Wasserschäden oder ähnliche materielle Schäden geben. Eine separate Versicherung - etwas wir bei einem großen Aquarium - ist hier nicht notwendig, kann aber zur Beruhigung des eigenen Gewissens abgeschlossen werden.

Mit einem kleinen Seitenblick auf die Vorliebe vieler Damen - das ständige Umräumen der Wohnung - sei hier allerdings darauf hingewiesen, dass ein Wasserbett aufgrund des Gewichts nicht so einfach von einer Wand an die andere geschoben werden kann. Auch ein Umzug sollte prinzipiell nur mit komplett entleerter Matratze erfolgen. Zum Abschluss sei noch anzumerken, dass man beim Kauf eines Wasserbettes die leicht steigenden Energiekosten bedenken sollte, da die integrierte Heizung natürlich einen höheren Stromverbrauch mit sich bringt. Bedenkt man allerdings die vielen Vorteile, so dürfte man die, zugegeben, etwas höheren Anschaffungskosten samt Nebenkosten gerne in Kauf nehmen.


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