Fenchel im Wellness-Lexikon

Der Fenchel ist ein Vertreter der Familie der Doldenblütler und gilt als Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze. Er ist eine krautige Pflanze, welche bis zu 150 cm groß werden kann. Die knollenartige Speicherzwiebel mit den Speicherblättern benötigt einen warmen Standort mit nährstoffreichem Boden. Die grünen Blätter können fortlaufend geerntet und verwendet werden. Angebaut wird Fenchel vor allem im Mittelmeerraum und wird dort hauptsächlich als Wintergemüse gepflanzt. Seine Knolle ist grünlich weiß gefärbt und die fleischigen Blätter verdicken sich zu einem Strunk. Bereits in der Antike war Fenchel bekannt und wurde in China und Ägypten ebenso gegessen wie in Rom und Griechenland. Nach Mitteleuropa wurde er durch die Benediktiner gebracht, bei denen er oft in den Klostergärten anzutreffen war. Ätherisches

Öl und Mentholanteile machen den Fenchel zu einem anisähnlichen, angenehm herzhaften, leicht bitteren Gemüse . Qualitäts- und Reifemerkmal: Die Knollen sollten rein weiß und vor allem makellos, die Stiele und das Blattwerk sollten immer frisch und knackig sein. Die Samen, welche ebenfalls einen anisähnlichen Geschmack besitzen, dienen als Gewürz und zur Teezubereitung. Im Kühlschrank aufbewahrt hält sich der Gewürzfenchel bis zu zwei Wochen. Am besten packt man sie in Frischhaltefolie, um das Austrocknen zu verhindern. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind die Provitamine A, B, C, und E, sowie die Mineralien Calcium, Kalium und Phosphor. Der Kaloriengehalt liegt bei 41 kcal je 100 g. Verwendung findet Fenchel als Arzneimittel vor allem in Hustensaft und Beruhigungsmitteln.
Weitere Gemüsesorten finden Sie in unserer Ernährungsübersicht.


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