Zahnschmerzen im Wellness-Lexikon

Wer kennt es nicht, dieses fiese Stechen, Drücken oder dumpfe Bohren im Kiefer? Kaum etwas ist schrecklicher, als Zahnschmerzen. Meist treten sie am Wochenende auf, wo man eigentlich einmal abschalten wollte oder abends im Bett. Schlafen ist dann Fehlanzeige. Durch die Bettwärme breiten sich die entzündeten Zellen aus und drücken somit auf die schmerzende Stelle, weshalb es eben nachts besonders weh tut. Aber auch am Tag treffen uns Zahnschmerzen so sehr, dass wir uns nicht mehr konzentrieren können. Wenn der Schmerz an einem Wochenende oder einem Feiertag einsetzt, möchten viele Menschen lieber warten, um zu ihrem behandelnden Zahnarzt zu gehen. Doch manche Zahnschmerzen dulden keinen so langen Aufschub und sollten sofort vom zahnärztlichen Notdienst behandelt werden. Dies gilt für ständige starke Schmerzen und bei geschwollener Wange. Doch wie kann man die Zeit bis zur Behandlung möglichst schmerzfrei überstehen? Dafür gibt es einige Tipps. Nelken haben sich als natürlicher Schmerzhemmer seit Jahrhunderten bewährt. Am besten kaut man mit dem schmerzenden Zahn auf einer Gewürznelke herum. Das ätherische Öl setzt schmerlindernde Wirkstoffe frei. Diese sind auch im Nelkenöl vorhanden, welches man auf die betroffene Stelle tröpfeln kann. Natürlich helfen auch rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke wie Ibuprofen, Paracetamol oder Naproxen. Auf ASS (Acetylsalicylsäure) sollte aber verzichtet werden, da es blutverdünnend wirkt. Sollte bei der Behandlung ein Blutgefäß verletzt werden, so kann es zu einer verstärkten Blutung kommen. Natürlich sollte man sich nach einer Zahnbehandlung nicht außerordentlich körperlich anstrengen, vor allem nicht, wenn es ein schwerwiegender Eingriff, wie zum Beispiel eine Extraktion, war. Um ein Nachbluten zu verhindern und die Schmerzen zu stoppen ist unbedingt Ruhe notwendig.


Hauptseite | Impressum & Datenschutz | Partnerseiten



ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Quicklinks
Wellness Ernährung Gesundheit