Okra im Wellness-Lexikon

Die Okra ist eine der ältesten Gemüsepflanzen und zählt zu der Familie der Malvengewächse. Der Ursprung der Okras liegt in Äthiopien. Mittlerweile werden sie jedoch weltweit angebaut und sind ganzjährig im einheimischen Handel erhältlich. Dank der griechischen und türkischen Gaumenfreuden erfreuen sich die Okras auch in unseren breiten immer größerer Beliebtheit. Geschmacklich haben die Okra-Schotten einen milden bis herben Bohneneinfluss. Reife Okras besitzen eine gelbe bis dunkelgrüne, fleckenlose Schale, welche zusätzlich mit Flaum besetzt ist. Sie haben allerdings nur eine geringe Haltbarkeit aufzuweisen. Die Aufbewahrung sollte möglichst locker, trocken und kühl, aber nicht kalt sein. Der Kühlschrank ist in diesem Fall schon zu kalt.

Für die Zubereitung Okra-Schotten gründlich waschen. Der Flaum sollte durch das Waschen entfernt werden. Daraufhin Spitze und Ende entfernen und wie Bohnen zubereiten. Okras verfügen über keinen großen Eigengeschmack, aus diesem Grund sollte man sie kräftig würzen. Sehr gut lassen sie sich auch in Kombination mit Tomaten zubereiten. Wichtig ist, dass Okras beim Kochen einen milchigen Schleim absondern. Sollte man das nicht mögen, sie einfach fünf Minuten in Essigwasser blanchieren, abschrecken und abtropfen lassen. Danach erst weiterverarbeiten. Die wichtigsten Inhaltsstoffe stellen die Provitamine A, B und C, sowie die Mineralien Calcium und Eisen dar. Der Kaloriengehalt liegt bei 33 kcal je 100g. Interessant ist es zu wissen, dass aus der Okra-Schote ein innovativer pflanzlicher Botox-Ersatzstoff extrahiert wird. Dieser Stoff reduziert die Muskelkontraktion und führt so zu Entspannung. Er neutralisiert ebenfalls Zellschädigende, freie Radikale und beugt der vorzeitigen Hautalterung vor.
Weitere Gemüsesorten finden Sie in unserer Ernährungsübersicht.


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