Ernährung im Wellness-Lexikon

Die Ernährung ist heute ein großer Bestandteil unseres seelischen und körperlichen Wohlbefindens. Es ist nicht mehr die reine Nahrungsaufnahme wichtig, sondern viel mehr das Drumherum, das Zusammensein mit Menschen, die man gern hat, als Bestandteil eines Besonderen Anlass oder einfach auch mal um sich selbst etwas zu gönnen. Wir legen viel mehr Wert auf eine schöne Atmosphäre beim Essen, aber auch viel mehr Wert darauf, was wir essen. Der Trend geht immer mehr in die Richtung, das man bewusst isst, man sich vorher informiert was gut ist und was nicht. Es gibt viele Diäten, die uns versprechen, sie wären genau die Richtige für uns. Viele Diäten, die versprechen das man alles essen kann und man sich rund um wohl fühlt. Dabei ist richtige Ernährung gar nicht so schwer! Wer sich an ein Paar einfache Regeln hält ist schon auf der sicheren Seite.

Ernährungspyramide


Die Basis einer vollwertigen Ernährung ist Getreide. Vollkorn enthält wenig Fett, dafür aber viele Vitamine , Mineralien , Spurenelemente sowie Ballaststoffe . Auch Kartoffeln sind sehr gesund, man sollte nur darauf achten das sie kalorienarm zubereitet werden. Als zweites steht das Gemüse auf dem Speiseplan. Sie sind kalorienarm, liefern Vitamine , Mineralien und Ballaststoffe , und sind preiswert. Beim Obst sollte man natürlich auch nicht sparen. Es ist sättigend, beugt eine große Anzahl von Krankheiten vor, ist reich an Pflanzenstoffen und dazu auch noch preiswert wenn man Saisonfrüchte kauft. Obst hat außer der der Tatsache, dass es viel Fruchtzucker hat, kaum Nachteile! Kleine Eselsbrücke: Am Tag 2 Stücke Obst und 3 Stücke Gemüse zu sich nehmen. Man sollte so gut es geht auf Milchprodukte verzichten, da diese nach neuesten Studien schlecht für die Gesundheit sind! Vorsicht: Milchmixgetränke enthalten viel Zucker ! Besser auf ein Glas Sojamilch zurückgreifen.

Fisch, Fleisch und Eier sollten nur einen kleinen Teil vom Speiseplan ausmachen. Im Gegensatz zum tierischen Eiweiß enthält das pflanzliche nahezu alle Eiweißbausteine im richtigen Verhältnis. Man sollte darauf achten, nicht mehr als 600g Fleisch pro Woche und nicht mehr als 2 Eier pro Woche zu sich zu nehmen. Zwar hat Fett einen schlechten Ruf, doch sollte man niemals ganz darauf verzichten. Fett liefert Energie und ist ein Träger der wichtigen Vitamine A, D, E und K. Öl sollte man nicht mehr wie 1 ½ Esslöffel am Tag verzehren, bei Butter/ Margarine nicht mehr wie 30 g. Am wichtigsten ist jedoch, dass man den Spaß am Essen nicht verliert. Wer sich viel Bewegt, darf sich natürlich auch ab und zu mal eine leckere Pizza gönnen.

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Jeder, der Wellness praktiziert und sich fit halten möchte, weiß wie wichtig die Ernährung für die Fitness und auch für das eigene Wohlbefinden ist. Man hat meist eine gewisse Vorstellung, was man Essen darf. Doch wie steht es mit dem „wie viel darf ich Essen“?

Viele Menschen wissen nicht so recht, wie viel Sie am Tag essen dürfen um nicht zuzunehmen. Leider ist es weit verbreitet, ganz oder auf sehr viele Kalorien zu verzichten und sie wegzulassen, in dem Glauben, dass jede Kalorie dick macht. Doch Fakt ist, der menschliche Körper braucht ein gewisses Maß an Energie (=Kalorien) um lebenswichtige Funktionen aufrecht zu erhalten.

Um Ihren Grundumsatz, also was der Körper braucht wenn Sie völlig zur Ruhe kommen (im Schlaf), zu berechnen, rechnen Sie Ihr Gewicht mal 100, also bei einem Gewicht von 55 Kg wäre Ihr Grundumsatz 5500. Nun müssen Sie überlegen, was Sie an einem normalen Tag tun. Leichte Tätigkeit= 1/3 vom Grundumsatz (z.B. Bürotätigkeiten), mittlere Tätig= 2/3 vom Grundumsatz und bei schwerer Tätigkeit (wenn Sie z.B. jeden Tag langes Ausdauertraining machen) 3/3 des Grundumsatzes. Nehmen wir an Sie arbeiten im Büro. Das wäre eine leichte Tätigkeit und Sie müssten 1/3 des Grundumsatzes nochmals zum Grundumsatz dazu addieren. Das wäre dann bei unserem Beispiel 7150. Diesen Wert teilen Sie durch 4,2 und Sie haben die Anzahl der Kalorien errechnet, die Sie am Tag benötigen.

Wie viele Kalorien in welchem Lebensmittel stecken ist dann der einfachste Teil, denn dies ist bei den meisten Verpackungen auf der Rückseite vermerkt.
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