Unterwassermassage im Wellness-Lexikon

Die Unterwassermassage ist eine Kombination aus Massage und Hydrotherapie. Dass Bewegung im Wasser eine entspannende Wirkung hat, ist jedem Menschen bekannt, der gerne schwimmen geht. Und viele Menschen nehmen auch gerne ein regelmäßiges Entspannungsbad. Wer auch gerne im Whirlpool sitzt, wird die wohltuende Wirkung des leichten Wasserdrucks gerade in Bereichen wie Halswirbelsäule oder auch im so genannten Kreuz bereits erlebt haben. In der Unterwassermassage werden genau diese beiden Methoden miteinander kombiniert. Der Patient sitzt in einer speziellen Badewanne und die Massage findet durch einen Schlauch statt, aus dem mit großem Druck Wasser strömt, das in der Temperatur dem Badewasser angepasst ist. Abwechselnd und mehrfach hintereinander werden nun vor allem von Verspannungsschmerzen betroffene Körperregionen mit diesem Druckschlauch behandelt. Grundsätzlich allerdings ist die Unterwassermassage fast schon eine Ganzkörpermassage , denn es werden in der Regel alle wichtigen Akupressurpunkte behandelt. Nicht alle Physiotherapeuten sind entsprechend ausgestattet, aber die meisten, oft größere Praxen bieten diese Massagemethode an. In Reha-Kliniken wird diese Methode der Massage bereits seit vielen Jahren angewendet. Eine einmalige Anwendung dieser Massagemethode zeigt in der Regel bereits sehr gute Ergebnisse, im Rahmen einer Therapie bei besonders starken Schmerzen, sollte die Unterwassermassage jedoch in mehreren Sitzungen angewendet werden. Diese Methode der Massage eignet sich vor allem für Menschen, die den Aufenthalt in angenehm temperiertem Wasser für sich selbst als angenehm empfinden. Die Kosten für die Unterwassermassage trägt die Krankenkasse, sofern der Arzt diese Therapie für sinnvoll hält und ein Rezept dafür ausstellt, der Eigenanteil muss jedoch wie bei allen Massagetherapien vom Patienten übernommen werden.


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