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Durian im Wellness-Lexikon

An den bis zu 20 Meter hohen Durianbäumen reifen etwa 3 kg schwere, stachelige Früchte. Sobald diese reif sind, fallen sie, ohne dabei beschädigt zu werden, vom Baum herunter. Die Schale ist dunkelgelb bis olivgrün und mit vielen spitzen Höckern besetzt. Für einen Europäer verbreiten die Früchte einen unangenehmen Geruch, welcher an eine Mischung aus altem Käse, faulen Zwiebeln und Terpentin erinnert. Geschmacklich hingegen ist das Fruchtfleisch eher wie Vanillepudding mit der Konsistenz von Butter, begleitet von einem leichten Mandelgeschmack, sowie einen Hauch Zwiebelsauce, Frischkäse und braunem Sherry.

Durian schmecken am besten roh, eventuell mit einem Hauch Zucker bestreuen. Dazu bricht man sie in 5 Teile, wobei jedes Teil etwa 2-3 Kerne in der Größe einer Esskastanie enthält. Diese sind wiederum umschlungen von einem gelblich- weißen, sehr weichen Fruchtfleisch, welches den eigentlich essbaren Teil der Frucht darstellt. Man kann die Durian allerdings auch zu Marmelade, Speiseeis oder Gebäck verarbeiten. Die Samen können in Aschen geröstet oder in Scheiben geschnitten in Kokosfett gebacken werden. Sie werden zu Reisgerichten gegessen oder gezuckert als Süßigkeit. Die Frucht ist insgesamt sehr nährstoffhaltig, aus diesem Grund wird sie in ihrer Heimat sehr geschätzt. Allerdings sind Durianfrüchte sehr leicht verderblich und somit nicht lang haltbar. Vor allem angeschnittene Früchte werden schnell ranzig und sauer. Bei etwa 8 Grad und 80 % relativer Luftfeuchtigkeit soll jedoch eine Lagerzeit bis zu drei Wochen möglich sein. Durians sind wegen des hohen Fett- und Stärkegehaltes echte Sattmacher und gelten seit alters her als Aphrodisiakum.Weitere Obstsorten finden Sie in unserer Ernährungsübersicht.


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