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Physiotherapeut im Wellness-Lexikon

Der Beruf Krankengymnast wurde Mitte der 1990er Jahre durch den Physiotherapeuten ersetzt, welcher als Heilhilfsmittelberuf gilt. Schon in der Antike gab es Berufe, die dem des heutige Physiotherapeuten ähnelten, denn gerade bei olympischen Spielen im alten Griechenland wurden die Sportler von „Trainern“ betreut, die sich ausschließlich um das Wohl des Sportlers kümmerten, ihn nach kleinen Unfällen mit Massagen wieder „fit“ machten. Übrigens ist selbst Yoga schon aus dieser Epoche bekannt. Die recht umfangreiche Ausbildung ist in Theorie und Praxis unterteilt. Im theoretischen Teil erlernt der spätere Therapeut nicht nur die verschiedenen Krankheitslehren, sondern auch Fächer wie Prävention und Rehabilitation. Während der praktischen Ausbildung durchläuft der angehende Physiotherapeut neben den Bereichen Chirurgie und Innere Medizin auch die Orthopädie, die Neurologie und Psychiatrie. In Deutschland ist der Beruf, im Gegensatz zu allen anderen Berufen der EU, nicht akademisch. Heute arbeitet der Physiotherapeut relativ eng mit dem Orthopäden zusammen, denn gerade Erkrankungen im Muskelbereich oder Bewegungsübungen nach abgeheilten Brüchen fallen in den Bereich des Physiotherapeuten. In der Kinderheilkunde führt er bei Fehlbildungen der Gelenke oder bei Muskelschwächen gymnastische Übungen mit dem kleinen Patienten durch, die ihnen das Bewegen ein wenig erleichtern. Das Tätigkeitsfeld des Physiotherapeuten ist aber weitaus vielfältiger, denn selbst in der Gynäkologie kann man ihn finden. Vor der Entbindung führt er mit der Schwangeren vorbereitende Geburtshilfe durch, und nach der Entbindung dann die Wochenbettgymnastik. Mit gezielten Bewegungen kann der Physiotherapeut aber auch bei inneren Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkt , Asthma und Bronchitis helfend wirken. Entspannungsübungen verhelfen einem Patienten in so vielen krankheitsbedingten Umständen, dass in einigen Fällen eine Vergabe von Medikamenten nicht unbedingt nötig sein muss.


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