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Sojabohne im Wellness-Lexikon

Die Sojabohne zählt zur Familie der Hülsenfrüchte. Sie ist eine Ölpflanze, deren Hauptwert im hohen Anteil an Eiweiß und Öl liegt. Der Ölanteil ist jedoch für Bohnen recht unüblich. Bei dem Großteil der Weltproduktion extrahiert man zuerst das Öl und nutzt die Restmasse dann als Futtermittel. Allerdings wird sie auch als Milch- und Fleischersatz in der vegetarischen Küche verwendet. Die bekanntesten Erzeugnisse sind Tofu und Sojasauce. Achtung bei dem deutschen Begriff der Sojasprossen handelt es sich nicht um Teile der Sojabohne, sondern um die Keime der Mungbohne. Heutzutage sind Sojaprodukte in vielerlei Lebensmitteln vorhanden. Diese Tatsache ist jedoch sehr kontrovers, da es sich meist um genetisch veränderte Sojasorten handelt und die Konsequenzen durch genmanipulierte Lebensmittel noch nicht abzuschätzen sind. Die Sojabohne wurde vor etwa 5000 Jahren in China kultiviert. Sie stellte dort eine der fünf heiligen Körner dar. Für Europa bedeutsam war ihre Entdeckung im Jahre 1691/92 durch Engelbert Kampfer, der ihre Beschreibung von einer Japan-Reise mitbrachte.

Die Sojabohne ist reich an Phytoöstrogenen, deren Hauptvertreter die Isoflavone Genistein und Daidzein darstellen. Ihnen sagt man eine Verbindung mit den niedrigen Inzidenzraten hormonabhängiger Erkrankungen nach. Dies gilt besonders für den ostasiatischen Raum, in welchem bedeutend höhere Mengen Sojabohnen konsumiert werden. In eben dieser Verbindung steht auch das geringe Auftreten von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen in diesen Ländern. Zusätzlich haben die Isoflavone eine LDL- senkende Wirkung. So genügen 50g um LDL um fünf bis zehn Prozent zu senken. Über eine ähnliche Wirkung verfügen Tofu, Soja-Milch und Soja-Joghurt.
Weitere Gemüsesorten finden Sie in unserer Ernährungsübersicht.


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