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Paprika
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Broccoli
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Ananas
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Phytotherapie im Wellness-Lexikon

Die Phytotherapie beschreibt das Heilen mit Kräuterzubereitungen wie Tees oder Bäder, aber auch Inhalationen, Waschungen oder Umschläge sowie Auflagen und Tinkturen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Pflanzenheilkunde und überall auf der Welt in allen Kulturen anzusiedeln. Es werden die ganzen Pflanzen verwendet oder auch nur Teile davon (Blüten). Durch verschiedene Weisen können sie zubereitet werden, z. B. als Aufguss, durch Auskochen oder durch einen Kaltwasserauszug. Auch Pulverisierung und Trockenstandardisierung sind möglich. Die Phytotherapie wird meist zur Selbstheilung angewandt. Die meist verwendete Methode ist dabei die Form des Tees. Heilkräutertees sollten nüchtern morgens und abends eingenommen werden, denn auf leerem Magen können die Wirkstoffe schneller durch die Schleimhäute aufgenommen werden. Empfohlen werden ein bis zwei Teelöffel pro Tasse, bei Kindern unter 6 Jahren sollte nur die Hälfte verwendet werden. Hustentees dürfen auch gerne mit Honig gesüßt werden, für alle anderen Tees gilt, wie etwa für den Magen- Darm- Trakt, sie lieber ungesüßt zu genießen, da sie sonst unnötig zu Reizungen führen können. Bei allen Zubereitungsarten muss man jedoch die Auslösungszeit beachten. Abhängig von der Zeit lösen sich verschiedene Stoffe aus der Pflanze. Bei einem Aufguss oder durch Abkochen ist zu beachten, dass die Pflanzen mit geschlossenem Deckel ziehen bzw. auskochen müssen da sich gerade bei diesem Vorgang die therapeutisch wichtigen ätherischen Öle bilden. Diese Öle sind besonders flüchtig und würden anderenfalls schnell verloren gehen. Vorsicht: das Zubereiten und Dosieren bedarf einiges an wissen, da auch gefährliche und giftige Stoffe entstehen können!


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