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Majoran im Wellness-Lexikon

Der Majoran war bereits bei Römern, Griechen und Ägyptern bekannt. Seine ursprüngliche Heimat ist Vorderindien, das östliche Mittelmeergebiet sowie Südwest-Asien. Mittlerweile wird er in allen Ländern mit gemäßigter Klimazone angebaut. In Europa sind dies vor allem Italien, Spanien und Frankreich. In Deutschland ist der Anbau nur gering. Geerntet wird er Ende Juni Anfang Juli, kurz vor dem Eintreten der Blüte. Manchmal ist sogar eine zweite Ernte im September möglich. Das Kraut kann eine Höhe von bis zu 50 cm erreichen. Es ist stark verästelt und gedrungen. Die Stängel sind rötlich gefärbt und besitzen kleine behaarte Blätter, welche eiförmig sind. Ab Mitte Juni bis September hat der Majoran weißlich bis rote Blüten, welche jedoch hinter den Deckblättern verborgen sind. Geschmacklich ist Majoran ähnlich dem Thymian , allerdings etwas süßer und duftender. Bei der Lagerung sollte man darauf achten, dass er luftig aber dennoch trocken aufbewahrt wird. Längere Aufbewahrung lässt ihn jedoch an Würzkraft verlieren.

Majoran ist in aller erster Linie ein Gewürz für Wurst, wird allerdings auch für Fischgerichte und Eierspeisen verwendet. Er stellt so eines der wichtigsten Küchenkräuter dar. Bei der Dosierung sollte man jedoch immer sparsam sein, da Majoran hocharomatisch ist und selbst bei dem Kochvorgang keinerlei Aroma verliert. Ätherisches Öl ist überwiegend in den Blättern vorhanden. Außerdem zählen auch Gerb- und Bitterstoffe, Mineralien und Vitamin C zu den wichtigsten Inhaltsstoffen. Diese Zusammensetzung verleiht dem Majoran einen besonders aromatischen Geschmack und seinen würzigen Duft . Ihm wird aber auch eine heilende Wirkung zugeschrieben. So wirkt er beruhigend, wassertreibend und sogar krampflösend.
Weitere Gemüsesorten finden Sie in unserer Ernährungsübersicht.


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